strom.

da ist er wieder !!

 

Freitag 08.12.06, Waagenbau
Max-Brauer-Allee 204, Hamburg


D.Diggler ( Resopal Schallware / Cocoon.net )
Mess ( Sonido Sounds )
Lars Jebe ( strom. / Kuenstleramt )
Gerald Steyr aka Steve Diamond vs. Kriz Brx ( Lords of Breaks, Hoch10 )
Romaine Barras vs. Kriztus Savini ( Dubstep Hype )

Visualisierung: Helux

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Nachdem der Hanauer Produzent und DJ D.Diggler gerade auf Resopal-Schallware sein grandioses neues Album EM.PULSE veröffentlichte, tourt er jetzt mit den neuen Tracks durch einige ausgewählte Clubs und da darf ein Termin bei der strom.-Crew im Waagenbau nicht fehlen. Er ist einer der wenigen Techno-DJs, die eine amtliche Musikerausbildung hinter sich haben, natürlich das Schlagzeug suchte sich Andreas Mügge als kleiner Knirps aus, ein Instrument, das nur aufgeschlossene Eltern ihren Kindern erlauben zu spielen. Später spielte Mügge zum Dank die Drums in der Jazz-Band seines Vaters, doch als Techno kam, war es für ihn vorbei mit dem Trommeln. Das Produzieren und Auflegen wurde Hauptbestandteil des musikalischen Schaffens von Andreas Mügge, der sich inspiriert vom gut bestückten Pornostar in “Boogie Nights”, fortan D.Diggler nennt. Seitdem er Mitte der Neunziger zu produzieren begonnen hat erschienen von ihm vier Alben, unzählige Maxis und Remixe, veröffentlicht auf Labels wie Episode, Planet Vision, Raummusik, Force Tracks oder Resopal-Schallware und er bespielte unzählige Clubs in Europa, Asien und den USA. Das Techno nicht immer hart und schnell sein muss, werden uns heute D.Diggler, Mess von Sonido und Lars Jebe (strom.) zeigen, Dub sein Dank ! Auf dem zweiten Floor lassen sich die Herren von Hoch 10 nieder, Gerald Steyr aka Steve Diamond vs. Kriz Brx, bzw. Romaine Barras vs. Kriztus Savini versorgen mit Breaks und Dubstep.

D.Diggler aka Andreas Mügge:

Andreas Mügge, geboren 1975 in Hanau, begann schon früh, geprägt durch seinen Vater, der jahrelang Mitglied einer bekannten Hanauer Jazzband war, sich für Musik zu interessieren. Immer begeistert anwesend bei allen Live Auftritten seines Vaters, begann er bereits im frühen Kindesalter von 3 Jahren mit dem Trommeln auf Kochtöpfen und es dauerte nicht lange, da wurde der Familie klar, der Sohnemann wird mal Musiker.
1985 spielte er dann zusammen mit der Band seines Vaters im Veranstaltungsaal des Wilhelmsbader Schloß in Hanau vor knapp 800 Menschen und begeisterte die tobende, auf Tischen tanzende Menge. Immer auf der Suche nach Gleichgesinnten, mußte er feststellen, daß es sich in seinem Alter als sehr schwierig erweisen würde, Gleichaltrige zu finden, mit denen er solch ein ausgeprägtes Interesse an Musik teilen konnte. Mit dabei, sein Bruder, nicht weniger musikalisch, mit dem er schon damals stunden und tagelange Jam-Sessions im Haus seiner Eltern mit Guitarre und Schlagzeug hinter sich gebracht hatte. Mit 15 Jahren (1990) kam er zum ersten Male mit elektronischer Musik in Berührung. Durch erste Platten wie Stakker Humanoid, Orbital oder 808 State war die Begeisterung schnell sehr groß und nach den ersten Besuchen auf diversen Veranstaltungen wie Mayday und Loveparade (1990/91/92), waren die Erlebnisse so prägend, daß kurz nach dem Kauf von 2 -Technics, die letzten Ersparnisse zusammengekratzt wurden, das jahrelang behütete Schlagzeug verkauft und angefangen wurde, Stück für Stück Midi Equipment zu kaufen, um sich mit dieser doch für den Anfang sehr komplizierten Materie wie Sampler, Synthi, Midi und Mischpult auseinander zusetzen. Nach jahrelangem Übem, und “Auflegen” im elterlichen Haus, machte er zum ersten Mal Bekanntschaft mit Christopher (Julian) Smith, der damals schon nach einem Malboro DJ Wettbewerb den 1. Platz machte und in Hanau diverse kleinere Veranstaltungen organisierte. 1994 gab es erste Partys. “mygge vs. smith” in diversen Abrißgebäuden rund um und in Hanau. Legendär u.a. die Party in der ehemaligen Orangerie des Schloß Philipsruhe, an der Stelle, wo heute die Landes Garten Schau stattfand. 800 Gäste waren gekommen, und obwohl die Veranstaltungen immer illegal waren, gab es nur selten ernste Probleme mit Ordnungshütern. Es folgten bis heute viele kleine und große Partys die das ” musicenforcement” – Team auf die Beine stellten. Am bekanntesten war wohl die Tunnel-Party Reihe (1995-2002) in einer Hanauer Autobahnunterführung, die teilweise bis zu 900 Besucher zählte.
Erste “offizielle” Auftritte hatte Andreas Mügge unter anderem in der Frankfurter Ostparkstraße zusammen mit Heiko Laux und Laurent Garnier. Es folgten Gigs im Offenbacher MTW, diverse Radioauftritte und einen Abend in der U-Bar des U60311. Über die Jahre hinweg entwickelte A. Mügge seinen eigenen Stil, das Auflegen, auch seine Produktionen, die damals noch nicht das Licht der Welt erblickten, waren immer mit einer bestimmten musikalischen Kennzeichnung versehen. Die Struktur, die Wärme analoger Sounds und die Emotionen spielen bis heute eine tragende Rolle. Durch Plattenkäufe im Frankfurter und später auch Hanauer Freebase lernte er 1997 Olaf Zern kennen, der eigentliche Inhaber des Freebases. Der wiederum suchte lokale Acts für sein neues Label “Raummusik”. Nach dem Durchhören stapelweise Tapes, wurden irgendwann 4 geeignete Stücke gefunden, wobei “Boogiemonster” sofort ein kleiner Hit wurde und auf HR XXL in die Airplay Rotation einstieg. Kurze Zeit später wurde er in Sven Väth´s Booking Agentur Cocoon aufgenommen. Nicht zuletzt dank der Zusammenarbeit mit Pauli Steinbach. ” D.Diggler ” war der Startschuß. Der Name, der den Leuten immer nur ein Lächeln entlocken sollte, inspiriert durch den damals trashigen Streifen “Boogie Nights”, war schnell in aller Munde und man konnte viele seiner Tracks in diversen DJ Charts und Playlist bekannter DJs wiederfinden.
Bis heute veröffentlichte er unzählige Maxis auf verschiedenen Labels, darunter Episode, Planet Vision, Raummusik, Resopal, Force Inc.,…usw. sowie einige Remixe. Nach 2 erfolgreichen Alben erschien im Herbst 2002 sein bisher letztes Album “sounds fiction “. Wieder einmal eine Mixtur aus House, Techno, Dub und Minimalism. 2005 gab es natürlich wieder einige Neuigkeiten, auf Resopal erschienen die 12“ Minimales (RSP 025) und Sicht der Dinge (RSP22), ein neues Album EM.PULSE ist im Oktober auf Resopal erschienen..


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